Sind Sie auf der Suche nach einer soliden E-Gitarre, die nicht Ihr gesamtes Budget sprengt? In einer Welt, in der High-End-Instrumente schnell in den Tausenderbereich schießen, ist es erfrischend zu wissen, dass man auch unter 500 Euro echte Qualität finden kann. Ob Sie Anfänger sind, der erste Riffs übt, oder ein erfahrener Gitarrist, der eine zuverlässige Zweitgitarre braucht – der Markt für günstige E-Gitarren hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Moderne Fertigungstechniken und Marken wie PRS, Yamaha oder Squier sorgen dafür, dass diese Modelle nicht nur günstig, sondern auch spielbar und klanglich vielseitig sind. In diesem umfassenden Vergleich stellen wir die besten E-Gitarren unter 500 Euro vor, vergleichen ihre Stärken und Schwächen und geben Tipps, wie Sie die richtige für sich auswählen. Lassen Sie uns eintauchen in die Welt der Budget-Highlights für 2025!
Günstige Akustikgitarren, die großartig klingen
Warum eine E-Gitarre unter 500 Euro kaufen?
Bevor wir zu den Modellen kommen: Warum lohnt sich eine Investition in diesen Preisbereich? Zunächst einmal: Qualität hat nichts mit Preis zu tun. Viele Einsteiger-Gitarren aus dem unteren Segment leiden unter schlechter Verarbeitung, instabilen Stimmmechaniken oder dünnem Klang – aber die Top-Modelle unter 500 Euro umgehen das geschickt. Sie bieten oft Features wie Coil-Split-Pickups für mehr Tonvielfalt, stabile Tremolo-Systeme und bequeme Halsprofile, die selbst Profis beeindrucken. Ideal für Genres wie Rock, Blues, Metal oder sogar Jazz, ohne dass Sie auf Komfort verzichten müssen.
Ein weiterer Pluspunkt: Diese Gitarren sind langlebig und upgradbar. Mit einem guten Setup (z. B. frische Saiten und eine Einstellung beim Fachhändler) halten sie Jahre durch und wachsen mit Ihrem Können mit. Und finanziell? Unter 500 Euro bleiben Sie flexibel – genug Geld für einen ordentlichen Verstärker oder Effektpedale. Aber Achtung: Schauen Sie auf Bewertungen und probieren Sie aus, wo möglich. Nicht jede „günstige“ Gitarre ist ein Schnäppchen; es geht um den Sweet Spot zwischen Preis und Performance.
Die besten E-Gitarren unter 500 Euro: Unsere Top-Empfehlungen
Wir haben uns auf sechs Modelle konzentriert, die in aktuellen Tests 2025 durch die Decke gehen. Jede bringt etwas Eigenes mit: Von vielseitigen Allroundern bis hin zu genre-spezifischen Biestern. Alle Preise liegen bei ca. 300–480 Euro (je nach Händler und Angebot), und wir basieren unsere Auswahl auf Build-Qualität, Spielbarkeit und Klangvielfalt.
PRS SE CE 24 Standard Satin: Der ultimative Allrounder

Die PRS SE CE 24 ist nicht umsonst der Star unter den Budget-Gitarren – sie fühlt sich an wie eine teure Schwester aus der US-Produktion. Mit einem Mahagoni-Korpus und einem Ahorn-Hals (25-Zoll-Skala) liefert sie einen warmen, ausbalancierten Klang, der von knackigen Single-Coils (dank Coil-Split) bis zu fetten Humbuckern reicht. Die 24 Bünde und der wide-thin-Hals machen sie super spielbar, ob für schnelle Leads oder akkordlastige Riffs. Finishes wie Vintage Cherry oder Ice Blue Metallic sehen edel aus, und das PRS-Tremolo hält die Stimmung bombenfest.
Vorteile: Unglaublich vielseitig für Blues, Rock und Modern-Metal; top Verarbeitung; leicht (ca. 3,2 kg). Nachteile: Der Look polarisiert – nicht jeder mag den PRS-Stil. Preis: Ca. 450–480 Euro. Perfekt für: Spieler, die eine „One-Guitar-Army“ wollen. Wenn Sie viel experimentieren, ist das Ihr Einstieg in die Profi-Liga.
Yamaha Pacifica 112V: Die perfekte Einsteiger-Wahl

Yamaha macht’s einfach: Die Pacifica 112V ist der Inbegriff von Zuverlässigkeit. Alder-Korpus, Ahorn-Hals (25,5-Zoll-Skala) und eine HSS-Pickup-Konfiguration (zwei Single-Coils, ein Humbucker) sorgen für klassischen Strat-Sound mit Biss – von funkigen Cleans bis zu crunchy Overdrive. Der 5-Wege-Schalter und der Push-Pull-Coil-Tap machen sie flexibel, und der flache C-Hals fühlt sich von der ersten Minute an wie ein alter Kumpel an. Dazu kommt ein Vintage-Tremolo für leichte Whammy-Effekte.
Vorteile: Super bequem für Anfänger; toller Fret-Access bis zum 22. Bund; in vielen Farben wie Sonic Blue verfügbar. Nachteile: Könnte für Hardcore-Metal-Spieler zu „vanilla“ klingen. Preis: Ca. 300–350 Euro. Perfekt für: Neueinsteiger oder Vielseitigkeits-Fans. Eine Gitarre, die mitwächst und nie langweilig wird.
Squier Classic Vibe ’70s Stratocaster: Vintage-Vibes auf Budget

Wenn Sie den ikonischen Strat-Sound lieben, ist die Squier Classic Vibe ’70s Ihr Ticket. Poplar-Korpus mit Ahorn-Hals (25,5-Zoll-Skala), drei Alnico-V-Single-Coils und ein 5-Wege-Schalter zaubern den typischen Quack und Twang – ideal für Hendrix-ähnliche Effekte oder Blues-Licks. Der ’70s-Large-Headstock und der C-Hals mit 9,5″-Radius sorgen für Authentizität, während das Vintage-Tremolo stabile Bends erlaubt. Finishes wie Olympic White rufen pure Nostalgie wach.
Vorteile: Authentischer Fender-Klang; bequemer Hals; tolle Wertigkeit für Retro-Fans. Nachteile: Tremolo könnte etwas wackelig sein, ohne Setup. Preis: Ca. 350–400 Euro. Perfekt für: Strat-Liebhaber, die Vintage-Feeling ohne Vintage-Preis wollen. Ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt.
Epiphone Les Paul Special: Der Rock-Klassiker made affordable

Epiphone bringt den Les-Paul-Geist ans Volk: Mahagoni-Korpus und -Hals (24,75-Zoll-Skala) mit zwei P-90-Single-Coils erzeugen diesen gritty, mid-lastigen Ton, der für Punk, Rock und Garage-Sound gemacht ist. Der 50s-Fat-Neck fühlt sich voll an, die 22 Bünde sind medium-jumbo für präzises Solieren, und das LockTone-Tune-O-Matic sorgt für Sustain. In TV Yellow sieht sie aus wie ein Star aus den 60ern.
Vorteile: Warmes, charaktervolles Sound; robuste Hardware; links verfügbar. Nachteile: Nur eine Farbe; etwas schwerer (ca. 3,5 kg). Preis: Ca. 320–370 Euro. Perfekt für: Rock’n’Roller, die Power-Chords und Bends lieben. Ein Tribut an die Originale, der süchtig macht.
Schecter Demon-6: Metal-Monster für High-Gain-Fans

Für Shredder und Headbanger: Die Schecter Demon-6 hat Basswood-Korpus, Ahorn-Hals (25,5-Zoll-Skala) und aktive Duncan-Designed-Humbucker, die mit 9V-Batterie betrieben werden und brutale High-Gain-Töne spucken. 24 Extra-Jumbo-Bünde, Thin-C-Hals und ein Tune-O-Matic-Brücke machen sie shred-freundlich, während die Graph-Tech-Nuss Stabilität garantiert. Finishes wie Black Satin schreien „Stage-Ready“.
Vorteile: Killer-Distortion; schneller Hals; stabile Stimmung. Nachteile: Look nicht jedermanns Sache; Batterie-Wechsel nötig. Preis: Ca. 400–450 Euro. Perfekt für: Metalheads, die Growls und Solos jagen. Eine Bestie, die im Studio und live glänzt.
Ibanez AZES40: Der moderne Super-Strat

Zum Abschluss ein Underdog: Die Ibanez AZES40 mit Poplar-Korpus, Ahorn-Hals (25,5-Zoll-Skala) und HSS-Pickups (Ibanez-Quantum) ist ein Hybrid aus Strat und Les Paul. Der 5-Wege-Schalter und Coil-Tap bieten endlose Varianten, der flache Hals mit Jatoba-Griffbrett ist butterweich, und das T-106-Brücke ist tremolo-stabil. In Farben wie Black Flat mattiert sie cool.
Vorteile: Extrem vielseitig; leichter Griff; günstiger Einstieg in Ibanez-Welt. Nachteile: Pickups könnten upgegradet werden für Profis. Preis: Ca. 280–330 Euro. Perfekt für: Moderne Spieler, die Fusion und Pop mischen. Ein Geheimtipp für Kreative.
Vergleich der besten E-Gitarren unter 500 Euro
Um es übersichtlicher zu machen, hier eine Tabelle mit den Schlüsselfaktoren:
| Modell | Preis (ca.) | Pickups | Korpus/Hals | Skala | Gewicht (ca.) | Beste für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| PRS SE CE 24 | 450–480 € | 2x Humbucker (Coil-Split) | Mahagoni/Ahorn | 25″ | 3,2 kg | Allrounder |
| Yamaha Pacifica 112V | 300–350 € | HSS | Alder/Ahorn | 25,5″ | 3,1 kg | Anfänger |
| Squier Classic Vibe ’70s | 350–400 € | SSS (Alnico V) | Poplar/Ahorn | 25,5″ | 3,4 kg | Vintage-Strat |
| Epiphone Les Paul Special | 320–370 € | 2x P-90 | Mahagoni/Mahagoni | 24,75″ | 3,5 kg | Rock/Punk |
| Schecter Demon-6 | 400–450 € | 2x Active Humbucker | Basswood/Ahorn | 25,5″ | 3,0 kg | Metal |
| Ibanez AZES40 | 280–330 € | HSS | Poplar/Ahorn | 25,5″ | 3,0 kg | Modern/Fusion |
Diese Tabelle zeigt: Je nach Stil wählen Sie den passenden Mix aus Ton und Komfort.
Tipps zum Kauf einer E-Gitarre unter 500 Euro
- Probespielen ist König: Gehen Sie in einen Laden – fühlen Sie den Hals, testen Sie den Klang mit Ihrem Amp.
- Setup nicht vergessen: Viele Budget-Gitarren brauchen eine Initialeinstellung (Action, Intonation) für 20–50 €.
- Zubehör planen: Rechnen Sie mit Saiten (10–15 €), Stimmgerät und einem Starter-Amp (z. B. unter 100 €).
- Online vs. Offline: Bei Amazon oder Thomann sparen, aber prüfen Sie Rückgaberecht. Achten Sie auf EU-Importe für Garantie.
- Zukunftssicher: Wählen Sie Modelle mit Upgrade-Potenzial, wie austauschbare Pickups.
Mit diesen Hinweisen vermeiden Sie Fehlkäufe und maximieren den Spaß.
Unter 500 Euro gibt’s keine Ausreden mehr – die besten E-Gitarren wie die PRS SE CE 24 oder Yamaha Pacifica 112V beweisen, dass Budget nicht gleich Billig bedeutet. Sie bieten Klang, Spielbarkeit und Stil, die Sie motivieren, stundenlang zu üben. Egal ob Strat-Twang, Les-Paul-Wärme oder Metal-Rage: Finden Sie Ihr Modell, pluggen Sie ein und rocken Sie los. Welche wird Ihre? Teilen Sie in den Kommentaren mit!





